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Neue Regeln, viele Fragen: EmpCo-Veranstaltung stößt auf großes Interesse

EmpCo-Richtlinie: Neue Regeln für die Nachhaltigkeitskommunikation

Wie können Unternehmen künftig glaubwürdig über Nachhaltigkeit sprechen? Welche Aussagen sind noch zulässig und wo beginnt Greenwashing? Diese Fragen beschäftigen derzeit viele Unternehmen. Entsprechend groß war das Interesse an der Online-Veranstaltung zur neuen EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition), zu der am 21. September 2026 rund 70 Teilnehmende zusammenkamen.

Was ändert sich durch die EmpCo-Richtlinie für Unternehmen?

Mit dem Inkrafttreten der Richtlinie am 27. September stehen Unternehmen vor neuen Anforderungen an ihre Nachhaltigkeitskommunikation. Genau hier setzt das Projekt transformERN an: Aktuelle regulatorische Entwicklungen frühzeitig aufgreifen, einordnen und Unternehmen praxisnah bei der Umsetzung unterstützen.

Nachhaltigkeitsaussagen und Greenwashing im Fokus

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen daher die konkreten Auswirkungen der EmpCo-Richtlinie. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv darüber, welche Nachhaltigkeitsaussagen künftig zulässig sind, welche Anforderungen für Umweltversprechen und Nachhaltigkeitssiegel gelten und wie sich Greenwashing-Risiken vermeiden lassen. Die zahlreichen Fragen und Diskussionsbeiträge machten deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung und Austausch zu diesem Thema aktuell ist.

Praxisnahe Tipps für die Nachhaltigkeitskommunikation

Für praxisnahe Einblicke sorgten die beiden Fachvorträge. Frank Schroedter von Engel & Zimmermann zeigte in „EmpCo hands-on: Praxistipps aus dem PR-Alltag“, welche Herausforderungen Unternehmen in der Nachhaltigkeitskommunikation erwarten und worauf es künftig besonders ankommt. Dr. Christian Geßner vom ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung stellte den Leitfaden Nachhaltigkeitskommunikation vor und erläuterte konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.

transformERN unterstützt Unternehmen beim Wissenstransfer

Die hohe Beteiligung hat gezeigt: Unternehmen suchen verlässliche Informationen und konkrete Hilfestellungen, um neue gesetzliche Anforderungen sicher umzusetzen. Mit Formaten wie dieser Veranstaltung schafft die FPI im Projekt transformERN Raum für genau diesen Wissenstransfer – damit Unternehmen aktuelle Entwicklungen nicht nur verstehen, sondern die daraus entstehenden Herausforderungen und Chancen aktiv gestalten können.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung, Engel & Zimmermann, der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, dem NBW – Netzwerk Biobasierte Werkstoffe sowie der Food-Processing Initiative (FPI) e.V. im Rahmen des Projekts transformERN durchgeführt.

TransformERN ist mit Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Weitere Informationen zu den Angeboten von TransformERN finden Sie auf www.transformern.de