Innovation durch Kooperation: Dafür machen wir uns stark! Das KPF FoodPlus bietet Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft in der Interreg-Region Deutschland-Nederland die Chance auf 50% Förderung für grenzüberschreitende Innovationsprojekte oder Machbarkeitsstudien, für eine klimafreundlichere Land- und Ernährungswirtschaft. Das finden wir gut! Deshalb unterstützen wir den regionalen Koordinator aus NRW Zenit. Sabine Höfel, Food-Processing Initiative e.V.
FoodPlus – Interreg VI A Kleinprojektfonds (KPF)
Der Interreg VI A Kleinprojektefonds (KPF) FoodPlus unterstützt die nachhaltige Transformation des Agrar- und Lebensmittelsektors im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Der Fonds fördert Aktivitäten und Innovationen, die zur Reduzierung von Ammoniak- (NH₃), Treibhausgas- und Nitratemissionen beitragen. Durch Machbarkeitsstudien und Innovationsprojekte stärkt KPF FoodPlus die Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen KMU und leistet einen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität auf europäischer und regionaler Ebene.
Das Projekt unterstützt grenzüberschreitende Innovationsprojekte und Machbarkeitsstudien in den folgenden Bereichen:
- Präzisionslandwirtschaft – Einsatz fortschrittlicher Technologien wie Drohnen, Robotik, Software (KI, Blockchain usw.) und Sensortechnologie.
- Verringerung von Lebensmittelverschwendung und -verlusten – mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von Technologien und Verfahren zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung und -verlusten.
- Kreislaufsysteme für Lebensmittel – Förderung von Kreislaufsystemen für Lebensmittel, die Abfallströme minimieren und Rohstoffe und Nährstoffe zurückgewinnen und wiederverwenden.
- Energieeffiziente Lebensmittelproduktion – Produkt- und Prozessinnovation, um weniger Energie für die Lebensmittelproduktion oder -verarbeitung zu verbrauchen.
Fördermöglichkeiten
Machbarkeitsstudien (TRL 4–5)
- Geeignet für KMU, die im Agrar- und Lebensmittelsektor tätig sind.
- Eine Machbarkeitsstudie erhält einen maximalen Zuschuss von 10.000 € (50% der Gesamtkosten).
- Förderfähig: Personalkosten (feste Sätze nach Leistungsgruppen) + Sonstige Kosten (Eine Pauschale von 40% der direkten Personalkosten wird dem Förderungsempfänger zum Ausgleich aller anderen Kosten gezahlt).
- Der Zuschuss deckt 50 % der Gesamtkosten des Projekts.
Innovationsprojekte (TRL 6–8)
- Geeignet für KMU, die in der Agrar- und Lebensmittelindustrie tätig sind.
- Ein Innovationsprojekt erhält einen maximalen Zuschuss von 50.000 € (50% der Gesamtkosten).
- Förderfähig: Personalkosten (feste Sätze nach Leistungsgruppen) + Sonstige Kosten (Eine Pauschale von 40% der direkten Personalkosten wird dem Förderungsempfänger zum Ausgleich aller anderen Kosten gezahlt).
- Der Zuschuss deckt 50 % der Gesamtkosten des Projekts.
Wissenswertes
- Annahmeschluss für Anträge: 1. Februar, 1. Mai, 1. September, 1. Dezember (letzter Call im Dezember 2028),
- Anträge werden innerhalb von 8–12 Wochen bewertet,
- feste Sätze und unkomplizierte Verfahren.
Ziele
- Die Reduzierung von Emissionen im Agrifood-Sektor durch Machbarkeitsstudien und Innovationsprojekte.
- Die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen KMU.
- Die Unterstützung von Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen zur nachhaltigen Entwicklung.
- Die Entwicklung skalierbarer Lösungen zur Emissionsreduktion in Produktion und Verarbeitung.
Innovation & Wirkung
- Umsetzung von mindestens 65 Machbarkeitsstudien (Technology Readiness Level (TRL) 4–5) und 65 Innovationsprojekten (TRL 6–8).
- Unterstützung von über 130 KMU.
- Durchführung von 18 öffentlich zugänglichen Veranstaltungen sowie mehr als 50 Kommunikationsaktivitäten.
- Deutliche Reduzierung von Treibhausgas-, Ammoniak- und Nitratemissionen in der Agrifood-Produktion.
Weitere Informationen
Norbert Reichl, Food-Processing Initiative e.V., Norbert.Reichl@foodprocessing.de, Tel.: 0521 98640-0
Adina Golombeck-Tauyatswala, Zenit, adina.tauyatswala@zenit.eu, Tel.: 0208 30004-55
Partner

Finanzierung

Das Projekt KPF FoodPlus wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das niederländische Wirtschaftsministerium (EZ), das MWIKE NRW und die Niedersächsische Staatskanzlei sowie die Provinzen Groningen, Fryslân, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, NoordBrabant und Limburg mitfinanziert.

