Food 2020: Zukunftsoffensive für die deutsch-niederländische Lebensmittelwirtschaft

Bei der Abschlussveranstaltung von FOOD20202 Phase I fiel zugleich auch der Startschuss für FOOD2020 Phase II am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) . Mehr als 50 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung kamen für die Veranstaltung nach Quakenbrück. Der grenzüberschreitende Charakter des Projektes ließ sich auch an der Gästeliste ablesen: Neben dem deutschen Botschafter in den Niederlanden, Dirk Brengelmann, präsentierte Max Krämer (Bugfoundation GmbH) als Partner eines deutsch-niederländischen Unternehmenskonsortiums ein Innovationsprojekt, welches im Rahmen der ersten Phase von FOOD2020 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Dr. Volker Heinz, Vorstand des DIL, begrüßte als Leadpartner von FOOD2020 die Teilnehmer und zeigte sich erfreut über die positive Resonanz. Der deutsche Botschafter in den Niederlanden, Dirk Brengelmann, hob in seiner Rede die Bedeutung des INTERREG-Programmes für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor und betonte, FOOD2020 passe somit hervorragend ins INTERREG-Programm.

DEUTSCHLAND, QUAKENBRUECK, 26.09.2018, Deutsches Institut fuer Lebensmitteltechnik, Abschlussveranstaltung/Kick-off FOOD2020, Christian Kircher, DIL, Projektkoordinator FOOD2020 © Joerg Sarbach

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Fachkräftesicherung in der Lebensmittelbranche

Wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung

„PerLe – Personalmanagement in der mittelständischen Lebensmittelwirtschaft NRW“

am Dienstag, 09.10.2018 von 13:30 – 17:00 Uhr
im Kreishaus Gütersloh, Sitzungssaal 2,
Herzebrocker Straße 140, 33334 Gütersloh

Haben Sie ein strukturiertes Personalmanagement und sind mit Ihrer Personalgewinnungsstrategie gut aufgestellt? Wie gewinnen Sie Ihre Fach- und Führungskräfte angesichts des Fachkräftemangels? Wie halten Sie Ihre Mitarbeiter/innen, welche Personalentwicklungsmaßnahmen bieten Sie an?

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Studierendenworkshop Lebensmittelindustrie 4.0 & Start-Up Gründung

Nach dem erfolgreichen Studierendenworkshop „Lebensmittelindustrie 4.0“ im vergangenen Sommersemester mit ca. 80 Teilnehmern und Teilnehmerinnen wird das ILT.NRW in Zusammenarbeit mit dem knOWLedgeCUBE sowie dem Team der Jungen DLG Lemgo eine Fortsetzung des Formats an der Hochschule Ostwestfalen- Lippe anbieten.

Der Fokus des kommenden Studierendenworkshops liegt auf qualifizierenden Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte und junge Hochschulabsolventen und -absolventinnen sowie dem aktuellen Trendthema “Start-Up Gründung” in der Lebensmittelwirtschaft. Abgerundet wird das Vortragsprogramm durch die Vorstellung der hochschuleigenen Forschungspartnerschaft „smartFoodTechnologyOWL“.

Programm

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Silber Label des ECEI – FPI ist ausgezeichnet!

Zum 18. Geburtstag haben viele von uns den Führerschein bekommen, das Netzwerk FPI e.V. erhält in seinem Jubiläumsjahr erneut die Auszeichnung Silber Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI)!

„Wir freuen uns sehr über die Re-Zertifizierung, bestätigt sie doch die gute Arbeit im Netzwerk und Management und unsere sehr gute strategische Vernetzung. Zudem wurden im Audit hilfreiche Empfehlungen besprochen, um unsere Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln, so dass unsere Mitglieder nachhaltig davon profitieren!“ fasst Norbert Reichl, Geschäftsführer des FPI e.V., die guten Neuigkeiten zusammen.

Mit dem Silber Label zeichnet „go-cluster“ gemeinsam mit dem European Secretariat for Cluster Analysis, getragen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die leistungsfähigsten Clusterinitiativen Deutschlands aus.

Bereits seit 2011 nimmt der Food-Processing Initiative e.V. am Exzellenzprogramm go-cluster teil. Nach einer ersten Bronzeauszeichnung erhielt der FPI e.V. 2015 als eines von nur drei Food-Clustern in Europa das Silber Label, das nun nach einem erfolgreichen Audit im August 2018 re-zertifiziert wurde.

Industrie 4.0 in der Lebensmitteltechnologie

Wer Lebensmittel produziert, muss vielen Anforderungen gerecht werden:
Lecker und preisgünstig sollen sie sein, von hoher Qualität aber dennoch lange haltbar. Die Produktion muss sicher und nachhaltig sein und sozialen Standards gerecht werden. Die Digitalisierung kann dabei neue Lösungen liefern und Impulse setzen.

Am 5. November erwarten Sie spannende Inhalte unter anderen zu Datenerfassung und
Prozessoptimierung mittels Big Data am Beispiel der Getränkeindustrie, neue Geschäftsmodelle in Zeiten der Digitalisierung, Aktivitäten rund um OWL – Where Food Meets IT, maschinelles Lernen, Assistenzsysteme sowie Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten (Lab Tour).

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Food 4.0 Roundtable Wisconsin-OWL in Lemgo

v.l.n.r: Katy Sinnott (WEDC), Stefan Witte (SmartFoodTechnology OWL), Tricia Braun (WEDC), Stanley Pfrang (WEDC), David Moock (AHP International), Norbert Reichl (FPI)

Am 26. Juni trafen sich Vertreter der Wisconsin Economic Development Corporation (WEDC) mit der SmartFoodTechnology OWL und der Food Processing Initiative zu einem „Food 4.0 Roundtable“ an der Hochschule Lemgo. Das Treffen war Teil eines von AHP International durchgeführten Food Cluster-Vernetzungsprojektes für den US-Bundesstaat.

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4,4 Mio. für Food2020 Phase II genehmigt!

Weitere 4,4 Mio. Euro zur Steigerung  der Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelwirtschaft in der deutsch-niederländischen Grenzregion.

FOOD2020 steht für grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Unternehmen mit Experten und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen zur Stimulierung von Technologietransfer und Innovationsentwicklung in den Unternehmen.

In der zweiten Phase von FOOD2020 wird es einen Themenkomplex aus sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen geben. Der Fokus liegt dabei auf die Ernährungssicherheit, Nachhaltige Lebensmittel, Lebensmittelsicherheit, gesunde Lebensmittel und soziale Innovationen. Eine Bearbeitung dieser erfolgt in Innovationsprojekten und Begleitmaßnahmen. Mit Phase II wird zudem eine neue Maßnahme eingeführt; die Think Tanks. In kleinen Gruppen von Spezialisten werden zu bestimmten Themen in mehreren Sessions Lösungsansätze für aktuelle und zukünftige Herausforderungen erarbeitet.

Das Kick-off  fand am 26.09.2018 ab 14:00 Uhr, im DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.  statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden in Quakenbrück die erfolgreichen Ergebnisse der Phase I sowie die geplanten Themen und Projektziele der Phase II vorgestellt

Das Projektteam freute sich, dass Herr Dirk Brengelmann – der deutsche Botschafter in den Niederlanden – an der Veranstaltung teilgenommen hat.

Pressetext

Sind Sie ein kleines oder mittelständisches Unternehmen aus der deutsch-niederländischen Grenzregion und wollen Ihren Innovati­onsprozess beschleunigen? Dann sprechen Sie uns an! Der FPI e.V. bietet Ihnen im Rahmen der Phase II, fachliche Unterstützung zur Umsetzung Ihrer innovativen Ideen.

Kontakt:
Food-Processing Initiative e.V.
Sabine Höfel
+49(0)521 98640-22
Sabine.Hoefel@foodprocessing.de

Weitere Informationen auf:

www.food2020.eu
www.deutschland-nederland.de

Unterstützt durch:

VIDA Projekt gestartet!

VIDA Value-added Innovation in fooD chAins

In den nächsten 3 Jahren werden über 3.000.000 € an EU-Fördergeldern in internationale Innovationsprojekte rund um das Thema Nahrungsmittel, Energie, Wasser und Schlüsseltechnologien (KET), fließen.

Der FPI e.V. ist, als einer von zwei deutschen Partnern im VIDA Projekt, DER Ansprechpartner für deutsche KMUs der Lebensmittelwertschöpfungskette.

VIDA Value-added Innovation in fooD chAins stärkt die Wachstums- und Innovationspotenziale von KMU der europäischen Lebensmittelketten und führt vier komplementäre Sektoren zusammen: Nahrungsmittel, Energie, Wasser und Schlüsseltechnologien (KET).

Alle Parteien der Lebensmittelwertschöpfungskette sehen sich mit der wachsenden Problematik der Ressourcenknappheit, beispielweise in den Bereichen der Wasser- und Energienutzung, konfrontiert und sind somit gefordert, sich den vielseitigen Herausforderungen hinsichtlich Verbrauch, Management und Qualitätskontrolle zu stellen. Schlüsseltechnologien können dazu beitragen, Herausforderungen zu bewältigen.

VIDA zielt darauf ab, Innovationen in der Lebensmittelwertschöpfungskette zu unterstützen, um die Anfälligkeit für zukünftige Ressourcenknappheit zu verringern.

Mit Instrumenten wie Open Innovation und virtueller Zusammenarbeit, Mentoring und Wissensaustausch sowie einem Innovationsgutscheinprogramm, das die Realisierung von Projekten mit hohem TRL-Gehalt (Technology Readiness Level), Großprojekten, Demonstrations- und Kommerzialisierungsprojekten in ganz Europa unterstützt, bietet VIDA ein vielfältiges Unterstützungsangebot.

 

Ansprechpartner:

Food-Processing Initiative e.V.
Sabine Höfel
Sabine.Hoefel@foodprocessing.de
0521 98640-22

Norbert Reichl
0521 98640-0

 

Das Projekt VIDA wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm H2020 der Europäischen Union im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 777795 gefördert.

Circular Economy wird Schlüsseltechnologie für Produktionsstandorte der Zukunft

Die Innovationsnetze Ostwestfalen-Lippe präsentieren die regionalen Ansätze auf der bundesweiten PIUS Tagung

In 20 Workshop-Sessions wurde das Thema Produktintegrierter Umweltschutz (PIUS) auf der bundesweiten Tagung am 13. und 14. Juni 2018 in Bielefeld von über 200 Ingenieurinnen und Ingenieuren diskutiert. Neben dem bisherigen Schwerpunktthema Thema Effizienzsteigerung zeichnet sich nun ein klarer Trend zur Strategie der Zirkulären Wertschöpfung (Circular economy) ab, so Dr. Peter Jahns, Geschäftsführer der Effizienz-Agentur NRW. Laut Publikumsumfrage beschäftigen sich bereits ein Drittel der Kongressteilnehmer mit diesem Thema in ihren Unternehmen.

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„Bio innen, Bio außen“. Biokunststoff als Verpackung der Zukunft?

Qualitativ hochwertige Bioprodukte in Erdöl-Folien. Ein Kontrast, der in den Regalen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels Routine ist. Tag für Tag steigert sich der Plastikwahn. Konsumenten fordern Nachhaltigkeit. Die Lösung: Nutzung von Verpackungen, die aus biobasierten Rohstoffen bestehen und kompostierbar und/oder biobasiert sind.

Im Rahmen des deutsch-niederländischen Grenzprojektes FOOD2020 hat sich Bio4Pack mit dieser Problematik auseinandergesetzt. Das Verpackungsunternehmen aus Rheine arbeitete dabei grenz-überschreitend mit den Projektpartnern Bio4Life BV, EuroFlex Printing Holland BV, der agaSAAT GmbH und der Meitron Trockenmischungen GmbH zusammen.

Ziel des Innovationsprojektes war es eine Verbundfolie zu entwickeln, die den Anforderungen der Lebensmittelsicherheit gerecht wird und die typischen Eigenschaften einer Verpackung aufweist.

Yasar Türkoglu, Sales Manager und Prokurist bei Bio4Pack, berichtet über seine Erfahrungen mit FOOD2020 und welche Chancen biobasierte Verpackungen auf dem Markt haben. Das Interview führte Svenja Hagen, vom Dil e.V..

FOOD2020: Ihr Innovationsprojekt in FOOD2020 ist nun beendet. Welchen Nutzen ziehen Sie aus dem Projekt und wie verlief die grenzüberschreitende Zusammenarbeit?

Türkoglu: Die Zusammenarbeit war sehr gut. Unser Leadpartner FPI (Food-Processing Initiative e.V.) hat uns optimal betreut und wir konnten durch die kooperative Zusammenarbeit viele Erfahrungen austauschen. Die Förderung hat uns ermöglicht Zeit und Geld in die Entwicklung eines neuen marktfähigen Produktes zu investieren.

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