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Datenschätze zu Geld machen

Datenschätze zu Geld machen –
Beispiele aus der Praxis der Lebensmittelbetriebe

Wie minimiere ich Retouren und Lebensmittelverluste? Wie identifiziere ich Verlusttreiber oder optimiere das Benchmarking? Wie kann ich einen Brühprozess in Echtzeit überwachen oder dafür sorgen, das die Intralogistik alle Bestellungen innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden fehlerfrei ausliefert?

Einblicke in diese spannenden Themen boten Unternehmen, die durch einen S3Food-Fördergutschein ihre digitalen Pilotlösungen in die Praxis umsetzen konnten, am 4.11.21 auf unserer Veranstaltung: Innovative digitale Technologien – Vom Pilotprojekt in die Praxis der Lebensmittelbetriebe.

Kontakt:
Norbert Reichl
T: 0521 986400
Mail: Norbert.Reichl@foodprocessing.de

Beate Kolkmann
T: 0160 7452381
Mail: Beate.Kolkmann@foodprocessing.de

 

 

Innovative digitale Technologien: Vom Pilotprojekt in die Praxis der Lebensmittelbetriebe

Wissen, was die Wirtschaft braucht,
wissen, was die Wissenschaft bietet!

Neue Technologien bergen oft Herausforderungen und Risiken. Um so wichtiger sind Pilotlösungen, um die Praxistauglichkeit zu bestätigen.

Austausch und Vernetzung sind gute Voraussetzungen für den Einstieg in zukunftsfähige Technologien. Im EU Projekt S3FOOD konnten Unternehmen zudem durch Fördergutscheine ihre innovativen Ideen in die Praxis umsetzen.

Welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie die Ergebnisse aussehen, erfahren Sie am 4.11.! Weiterlesen

Test before you invest

S3FOOD begann seine Herbstsaison der virtuellen Study Visits mit einem durchschlagenden Erfolg. Insgesamt 76 Teilnehmer aus 12 Ländern meldeten sich für die erste Veranstaltung an, die von der Technischen Hochschule OWL ausgerichtet und von der Food-Processing Initiative e.V. geleitet wurde. Der erste  S3FOOD Study Visit in Lemgo war ein virtueller Rundgang durch die living labs, in denen Technologien für die Lebensmittelproduktion von morgen entwickelt und getestet werden.

Ostwestfalen-Lippe (OWL): Kleine Region, aber groß in der digitalen Transformation

“Wir haben alles in unserer Region außer Wein und Seefisch“, sagte Norbert Reichl von der Food-Processing Initiative e.V. mit einem Lächeln. Tatsächlich ist OWL mit einem Bruttoinlandsprodukt von 70 Milliarden Euro, rund 150.000 Unternehmen und einem ausgewogenen Branchenmix eine starke Wirtschaftsregion im Herzen Deutschlands und ein europäischer Hotspot der digitalen Transformation.

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Eine Million für digitale Innovation im Lebensmittelbereich

19 EU-Projekte in der ersten Runde des S3Food Programms erfolgreich

Im Rahmen des EU-Programms S3FOOD wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt mehr als 1 Million Euro für Projekte gewährt, die kleinen und mittleren Lebensmittelherstellern den digitalen Übergang ermöglichen sollen.

Die 19 erfolgreichen Projekte in sieben europäischen Ländern wurden aus mehr als 100 Anträgen für die erste Runde der S3FOOD-Förderung ausgewählt. Hinter jedem Projekt stehen innovative Lebensmittelproduzenten und Technologieanbieter, die den Bedarf an maßgeschneiderten digitalen Lösungen für die europäische Lebensmittelverarbeitungsindustrie erkannt haben. Durch die Einführung der Digitaltechnologie werden diese Unternehmen in die Lage versetzt, den wachsenden Marktanforderungen nach verbesserter Qualitätskontrolle und Effizienz sowie höheren Standards der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit gerecht zu werden.

Angetrieben von einem Konsortium aus 13 europäischen Partnern wurde 2019 das dreijährige Programm S3FOOD ins Leben gerufen, um diesen digitalen Wandel zu inspirieren, zu unterstützen und zu finanzieren. Zu den Aktivitäten gehören Study Visits in Technologiezentren, Ideenfindung, Schulungen und Matchmaking-Sitzungen sowie das Finanzierungsprogramm. Bislang haben mehr als 500 KMUs an S3FOOD-Veranstaltungen teilgenommen.

Die Auswahl – die größte Herausforderung
S3FOOD-Koordinatorin Veerle De Graef beschreibt sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Anträge für die erste Förderrunde als unerwartet hoch.
„Das Auswahlverfahren war aufgrund der extremen Vielfalt der Projektanträge und ihres hohen Innovationspotenzials wahrscheinlich die größte Herausforderung, der wir bisher gegenüberstanden“, sagt sie. „Wir haben uns sehr gefreut, dass viele KMU gemeinsame Anträge eingereicht haben, nachdem sie auf unseren Veranstaltungen Partner gefunden hatten. Dies schloss eine Reihe von grenzüberschreitenden Anmeldungen ein.“

27 geförderte KMU
Die 19 erfolgreichen Projekte repräsentieren insgesamt 27 KMU und umfassen zwei grenzüberschreitende Projekte. Die Schwerpunkte variieren stark von intelligenten Sensoren für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung von Rosenkohl über mobile Cobots für eine verbesserte Verarbeitungsflexibilität bis hin zu intelligenten Milchzählern für die Milchindustrie.

„Die KMU haben nun zwischen vier und 12 Monate Zeit, um an ihren Projekten zu arbeiten, je nachdem, ob sie einen Zuschuss für die Erforschung, Validierung oder Implementierung einer neuen digitalen Lösung erhalten haben. Das bedeutet, dass wir Ende dieses Jahres die ersten Ergebnisse sehen werden“, erklärt De Graef.

Termine für die nächste Runde
Antragsteller, die in der ersten Förderrunde nicht erfolgreich waren, brauchen nicht verzweifeln. Es gibt die Gelegenheiten, sich erneut zu bewerben. Die nächste Bewerbungsfrist für Explorations-Voucher ist der 15. September 2020. Die endgültige Frist für die Exploration- Validierung- und Applikation-Voucher ist Ende Februar 2021.

Für weitere Informationen über die Bewerbungskriterien, das Finanzierungsschema und die Antragstellung besuchen Sie s3food.eu
oder fragen Sie

Beate Kolkmann, Beate.Kolkmann@foodprocessing.de
Norbert.Reichl, Norbert.Reichl@foodprocessing.de

S3FOOD Förderprogramm ist gestartet – Jetzt bewerben!

Bis zu 60.000 Euro für die Digitalisierung Ihrer Lebensmittelproduktion!

Gefördert werden innovative, smarte Lösungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Lebensmittelwirtschaft mit bis zu 60.000 Euro zu 100 %.

Wer wird gefördert?

KMU der Lebensmittelwirtschaft, die in einer der S3FOOD-Partnerregionen ansässig oder Mitglied eines der Partnercluster sind. Der FPI e.V. ist als deutscher Partner im S3FOOD Konsortium der Ansprechpartner für KMU aus Deutschland.

Was wird gefördert?

Auf der Projektseite finden Sie Informationen und Unterlagen zu den verschiedenen Voucher Typen: Unterstützung von Reisen zu S3FOOD Veranstaltungen, Gutscheine für die Erforschung, Validierung und Anwendung digitaler Lösungen. Ihre Digitalisierungsidee muss in eine der vier Kategorien fallen:

  • Sensoren für die Echtzeitüberwachung
  • Sensorintegration
  • intelligentes Datenmanagement oder
  • Konnektivität

und gleichzeitig eine spezifische Herausforderung der Lebensmittelverarbeitung angehen.

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3,9 Millionen Euro Förderung für KMU

3,9 Millionen Euro Förderung für KMU der Lebensmittelbranche

Das Projekt S3Food bietet kleinen und mittelständischen Lebensmittelunternehmen Hilfe und finanzielle Unterstützung bei Einführung intelligenter Sensorsysteme in den Produktionsprozess.

Unternehmen und Technologieanbieter können Projekte über zwei offene Ausschreibungen gemeinsam einreichen und erhalten ein Budget von bis zu 60.000 € pro KMU, um Wissen, Technologie, Beratung zum Beispiel in Form

  • Reisegutscheinen: Reisebudget zur Teilnahme an den Matchmaking-Events
  • Innovationsgutscheinen für z.B. Machbarkeitsstudien (selbst oder mit Hilfe eines Beraters durchzuführen), Implementierungsstudien, etc.

zu erhalten.

Füllen Sie unsere
Online-Umfrage aus, um
den Bedarf und die vorhandenen Technologien abzubilden:

https://chkmkt.com/connsensys-S3Food

Mehr zum Projekt S3Food erfahren Sie unter
www.foodprocessing.de/s3food/
s3food.eu

oder bei Beate Kolkmann
+49160 7452381
Beate.Kolkmann@foodprocessing.de