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Innovative digitale Technologien: Vom Pilotprojekt in die Praxis der Lebensmittelbetriebe

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Neue Technologien bergen oft Herausforderungen und Risiken. Um so wichtiger sind Pilotlösungen, um die Praxistauglichkeit zu bestätigen.

Austausch und Vernetzung sind gute Voraussetzungen für den Einstieg in zukunftsfähige Technologien. Im EU Projekt S3FOOD konnten Unternehmen zudem durch Fördergutscheine ihre innovativen Ideen in die Praxis umsetzen.

Welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie die Ergebnisse aussehen, erfahren Sie am 4.11.! Weiterlesen

Eine Million für digitale Innovation im Lebensmittelbereich

19 EU-Projekte in der ersten Runde des S3Food Programms erfolgreich

Im Rahmen des EU-Programms S3FOOD wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt mehr als 1 Million Euro für Projekte gewährt, die kleinen und mittleren Lebensmittelherstellern den digitalen Übergang ermöglichen sollen.

Die 19 erfolgreichen Projekte in sieben europäischen Ländern wurden aus mehr als 100 Anträgen für die erste Runde der S3FOOD-Förderung ausgewählt. Hinter jedem Projekt stehen innovative Lebensmittelproduzenten und Technologieanbieter, die den Bedarf an maßgeschneiderten digitalen Lösungen für die europäische Lebensmittelverarbeitungsindustrie erkannt haben. Durch die Einführung der Digitaltechnologie werden diese Unternehmen in die Lage versetzt, den wachsenden Marktanforderungen nach verbesserter Qualitätskontrolle und Effizienz sowie höheren Standards der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit gerecht zu werden.

Angetrieben von einem Konsortium aus 13 europäischen Partnern wurde 2019 das dreijährige Programm S3FOOD ins Leben gerufen, um diesen digitalen Wandel zu inspirieren, zu unterstützen und zu finanzieren. Zu den Aktivitäten gehören Study Visits in Technologiezentren, Ideenfindung, Schulungen und Matchmaking-Sitzungen sowie das Finanzierungsprogramm. Bislang haben mehr als 500 KMUs an S3FOOD-Veranstaltungen teilgenommen.

Die Auswahl – die größte Herausforderung
S3FOOD-Koordinatorin Veerle De Graef beschreibt sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Anträge für die erste Förderrunde als unerwartet hoch.
„Das Auswahlverfahren war aufgrund der extremen Vielfalt der Projektanträge und ihres hohen Innovationspotenzials wahrscheinlich die größte Herausforderung, der wir bisher gegenüberstanden“, sagt sie. „Wir haben uns sehr gefreut, dass viele KMU gemeinsame Anträge eingereicht haben, nachdem sie auf unseren Veranstaltungen Partner gefunden hatten. Dies schloss eine Reihe von grenzüberschreitenden Anmeldungen ein.“

27 geförderte KMU
Die 19 erfolgreichen Projekte repräsentieren insgesamt 27 KMU und umfassen zwei grenzüberschreitende Projekte. Die Schwerpunkte variieren stark von intelligenten Sensoren für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung von Rosenkohl über mobile Cobots für eine verbesserte Verarbeitungsflexibilität bis hin zu intelligenten Milchzählern für die Milchindustrie.

„Die KMU haben nun zwischen vier und 12 Monate Zeit, um an ihren Projekten zu arbeiten, je nachdem, ob sie einen Zuschuss für die Erforschung, Validierung oder Implementierung einer neuen digitalen Lösung erhalten haben. Das bedeutet, dass wir Ende dieses Jahres die ersten Ergebnisse sehen werden“, erklärt De Graef.

Termine für die nächste Runde
Antragsteller, die in der ersten Förderrunde nicht erfolgreich waren, brauchen nicht verzweifeln. Es gibt die Gelegenheiten, sich erneut zu bewerben. Die nächste Bewerbungsfrist für Explorations-Voucher ist der 15. September 2020. Die endgültige Frist für die Exploration- Validierung- und Applikation-Voucher ist Ende Februar 2021.

Für weitere Informationen über die Bewerbungskriterien, das Finanzierungsschema und die Antragstellung besuchen Sie s3food.eu
oder fragen Sie

Beate Kolkmann, Beate.Kolkmann@foodprocessing.de
Norbert.Reichl, Norbert.Reichl@foodprocessing.de

Große Resonanz der Unternehmen auf den 1. S3FOOD Call

Über 100 eingegangene Anträge zeigen, dass die Lebensmittelverarbeiter ihre digitale Umstellung einleiten

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Lebensmittelbranche aus ganz Europa haben großes Interesse an der Digitalisierung ihrer Produktion signalisiert. Insgesamt reichten sie 104 Anträge auf S3FOOD-Förderung rechtzeitig zum 14. Mai ein.  Die S3FOOD-Partner werden in dieser ersten Runde bis zu 1,8 Millionen Euro unter den erfolgreichen Bewerbern aufteilen.

Das waren mehr Anträge, als wir erwartet hatten“ räumt Norbert Reichl, Geschäftsführer des FPI e.V. ein. „Wir freuen uns aber sehr darüber, dass die Firmen S3FOOD nutzen möchten, um an ihren Ideen und Projekten arbeiten zu können!“

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S3FOOD Kick off

In der Nähe der schönen Stadt Budapest fand am 9. Mai 2019 das erste Treffen des S3FOOD Konsortiums statt. Die 13 Partner aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Niederlande, Spanien, Frankreich, Griechenland und Ungarn planten intensiv die weitere Zukunft des Projekts.

Mit S3FOOD wird die Einführung intelligenter Sensorsysteme im Produktionsprozess der Lebensmittelunternehmen gefördert  und auch finanziell unterstützt. Darüber hinaus werden verschiedene Schulungen und Kurse zur Datenerfassung, -analyse und -verwaltung angeboten.

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