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VIDA final event

Dipeptide, die nächste Generation der Aminosäuren!

„Dipeptide sind wissenschaftlich als hochwertige Alternativen zu den verfügbaren konventionellen freien Aminosäuren anerkannt. Sie können als Basis für verschiedene Anwendungsbereiche in Bezug auf das menschliche Wohlbefinden und die menschliche Gesundheit verwendet werden, wie z. B. Proteinnahrung, Immunmodulation, Herz-Kreislauf- und Gehirngesundheit. Allerdings ist die Entwicklung wirtschaftlicher Produktionsprozesse für ihre Massenproduktion bis heute eine Herausforderung. Weiterlesen

How to feed the world?

Wie könnte eigentlich die Ernährung der Zukunft aussehen? Was wäre, wenn man eine Quelle hätte, aus der man unendlich schöpfen könnte? Die auch in Megastädten mit wenig Platzangebot zur Versorgung und Gesunderhaltung der Bevölkerung führen könnte und dabei noch ressourcenschonender ist als herkömmliche Verfahren? Eine Aufgabe die allein nicht zu lösen scheint. Gut, dass es Förderprogramme wie VIDA gibt. Weiterlesen

Proteine aus pflanzlichen Nebenprodukten, Pilzen, Algen, Insekten

„Plant-based“ und „Vegan“ – diese Begriffe tauchen inzwischen häufig in den Supermarktregalen auf. Der Markt für pflanzliche Lebensmittel ist in den letzten beiden Jahren stark gewachsen, sowohl Start-ups als auch etablierte Konzerne greifen den Trend auf. Auf dem Food Forum „Alternative Proteinquellen“ des Food-Processing Initiative (FPI) e.V. in der IHK Bielefeld informierten sich am 12.11.2019 20 Unternehmensvertreter über Innovationen der Lebensmitteltechnologie zur Gewinnung alternativer Proteinquellen.

Prof. Hans-Jürgen Danneel, TH OWL

Prof. Dr. Hans-Jürgen Danneel stellte ein an der TH OWL / ILT.NRW Lemgo entwickeltes Verfahren vor, mit dem in pflanzlichen Rückständen der Lebensmittel- und Agrarindustrie wertvolle Proteinanteile angereichert und unerwünschte Inhaltsstoffe entfernt werden können, um so hochwertige Proteinhydrolysate zu gewinnen.

Speziell mit Leguminosen, wie Lupinen, Ackerbohnen und Linsen, sowie ausgewählten Pseudocerealien mit hoher Proteinqualität, wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen beschäftigt sich das EU-Projekt Protein2Food, in dem das Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV Projektpartner ist. Jürgen Bez vom Fraunhofer IVV informierte über die Entwicklung sensorisch ansprechender Lebensmittel mit einem hohen pflanzlichen Proteingehalt und einem hohen Grad an Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in der Produktion.

Über die Einsatzmöglichkeiten von pflanzlichen aber auch tierischen Proteinen ( z. B. in Vitro Fleisch, Insekten) in der Lebensmittelextrusion informiert Dr. Volker Lammers, der als Projektmanager für das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück tätig ist.

Jana Jansen, Strategic Planner bei der Food Professionals Köhnen GmbH stellte gemeinsam die mit concept m realisierte Studie „Proteinalternativen der Zukunft“ vor und bot damit einen Blick auf die gesellschaftliche Akzeptanz neuer Proteinquellen sowie die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für die Lebensmittelindustrie.

Dr. Volker Lammers, DIL; Jürgen Bez, Fraunhofer IVV; Jana Jansen, Food Professionals Köhnen; Prof. Hans-Jürgen Danneel, TH OWL; Norbert Reichl, FPI

Mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung und den damit steigenden Bedarf an tierischen Proteinen spielen alternative Proteinquellen eine zunehmend wichtige Rolle.
Auch unter dem Aspekt Nachhaltigkeit ist die Nutzung alternativer Proteinquellen verbunden mit der Entwicklung nachhaltiger Produktionswege von großer Bedeutung.
Nicht zu vergessen, dem Verbraucher müssen die Produkte auch schmecken!

Viele Herausforderungen, viele Chancen, viele Informationen, so der Tenor der Teilnehmer, so dass der FPI e.V. das Thema in einem „Think tank“ erneut aufgreifen wird. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Interessenten können sich schon jetzt bei uns melden.

Kontakt:
Ariane Rieger
T: 0521 9864060
Mail: Ariane.Rieger@foodprocessing.de