Eine Million für digitale Innovation im Lebensmittelbereich

19 EU-Projekte in der ersten Runde des S3Food Programms erfolgreich

Im Rahmen des EU-Programms S3FOOD wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt mehr als 1 Million Euro für Projekte gewährt, die kleinen und mittleren Lebensmittelherstellern den digitalen Übergang ermöglichen sollen.

Die 19 erfolgreichen Projekte in sieben europäischen Ländern wurden aus mehr als 100 Anträgen für die erste Runde der S3FOOD-Förderung ausgewählt. Hinter jedem Projekt stehen innovative Lebensmittelproduzenten und Technologieanbieter, die den Bedarf an maßgeschneiderten digitalen Lösungen für die europäische Lebensmittelverarbeitungsindustrie erkannt haben. Durch die Einführung der Digitaltechnologie werden diese Unternehmen in die Lage versetzt, den wachsenden Marktanforderungen nach verbesserter Qualitätskontrolle und Effizienz sowie höheren Standards der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit gerecht zu werden.

Angetrieben von einem Konsortium aus 13 europäischen Partnern wurde 2019 das dreijährige Programm S3FOOD ins Leben gerufen, um diesen digitalen Wandel zu inspirieren, zu unterstützen und zu finanzieren. Zu den Aktivitäten gehören Study Visits in Technologiezentren, Ideenfindung, Schulungen und Matchmaking-Sitzungen sowie das Finanzierungsprogramm. Bislang haben mehr als 500 KMUs an S3FOOD-Veranstaltungen teilgenommen.

Die Auswahl – die größte Herausforderung
S3FOOD-Koordinatorin Veerle De Graef beschreibt sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Anträge für die erste Förderrunde als unerwartet hoch.
„Das Auswahlverfahren war aufgrund der extremen Vielfalt der Projektanträge und ihres hohen Innovationspotenzials wahrscheinlich die größte Herausforderung, der wir bisher gegenüberstanden“, sagt sie. „Wir haben uns sehr gefreut, dass viele KMU gemeinsame Anträge eingereicht haben, nachdem sie auf unseren Veranstaltungen Partner gefunden hatten. Dies schloss eine Reihe von grenzüberschreitenden Anmeldungen ein.“

27 geförderte KMU
Die 19 erfolgreichen Projekte repräsentieren insgesamt 27 KMU und umfassen zwei grenzüberschreitende Projekte. Die Schwerpunkte variieren stark von intelligenten Sensoren für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung von Rosenkohl über mobile Cobots für eine verbesserte Verarbeitungsflexibilität bis hin zu intelligenten Milchzählern für die Milchindustrie.

„Die KMU haben nun zwischen vier und 12 Monate Zeit, um an ihren Projekten zu arbeiten, je nachdem, ob sie einen Zuschuss für die Erforschung, Validierung oder Implementierung einer neuen digitalen Lösung erhalten haben. Das bedeutet, dass wir Ende dieses Jahres die ersten Ergebnisse sehen werden“, erklärt De Graef.

Termine für die nächste Runde
Antragsteller, die in der ersten Förderrunde nicht erfolgreich waren, brauchen nicht verzweifeln. Es gibt die Gelegenheiten, sich erneut zu bewerben. Die nächste Bewerbungsfrist für Explorations-Voucher ist der 15. September 2020. Die endgültige Frist für die Exploration- Validierung- und Applikation-Voucher ist Ende Februar 2021.

Für weitere Informationen über die Bewerbungskriterien, das Finanzierungsschema und die Antragstellung besuchen Sie s3food.eu
oder fragen Sie

Beate Kolkmann, Beate.Kolkmann@foodprocessing.de
Norbert.Reichl, Norbert.Reichl@foodprocessing.de

VIDA Extraordinary call – ISV Booster closed!

2 Monate konnten sich kleine und mittelständige Unternehmen auf einen 5.000 € Gutschein bewerben, am 10. August wurde der „Extraordinary call“ geschlossen. Über 40 Unternehmen aus 6 Ländern haben die Gelegenheit genutzt und einen Antrag eingereicht. Nun gilt es die Anträge zu sichten und zu evaluieren, denn 40.000 € warten darauf Unternehmen bei der Umsetzung neuer Lösungen im Lebensmittelsektor mit dem Ziel, Verluste und Verbräuche zu reduzieren, zu unterstützen.

VIDA steht für Value-added Innovation in fooD chAins und unterstützt die Realisierung von Innovationsprojekten in Europa.

Der FPI e.V. ist, als einer von zwei deutschen Partnern im VIDA Projekt,
DER Ansprechpartner für deutsche KMU der Lebensmittel-wertschöpfungskette und biete interessierten Unternehmen fachliche Unterstützung zur Umsetzung Ihrer innovativen Ideen.

Ansprechpartner:
Sabine Höfel
Tel.: 0521 98640-22
Sabine.Hoefel@foodprocessing.de

Food Industry Technology Show Korea

Mit der Food Industry Technology Show Korea bietet die DLG und ihr lokaler Partner Coex Herstellern und Händlern von Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen, Zusatzstoffen sowie vielen weiteren Elementen zur Lebensmittelherstellung die optimale Plattform, um Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Im wirtschaftlichen Zentrum Südkoreas gelegen bietet die Food Industry Technology Show Korea weitreichende Synergien mit der Coex Food Week – von umfangreichem Fachprogramm bis hin zum Netzwerken mit Ausstellern der Coex Food Week und weiterem Fachpublikum.

Weitere Informationen zur Food Industry Technology Show Korea finden Sie im Flyer.
Näheres zur Food Technology Kompetenz der DLG erfahren Sie hier www.dlg-foodindustry.com.
Zur offiziellen Veranstaltungswebseite gelangen Sie hier.

Insbesondere für deutsche Unternehmen ist eine Beteiligung am German Pavilion interessant, aber auch ausländische Unternehmen mit deutschen Produkten bzw. lokale Tochtergesellschaften deutscher Konzerne können sich für den German Pavilion anmelden. Bisher haben sich bereits AZO (www.azo.com) und Inficon (www.inficon.com) angemeldet.

Kontakt:
food-industry@dlg.org
Tel. +49 69 24788-408
Fax +49 69 24788-112

INDUCE Programm zur Energieeffizienz-Kompetenzentwicklung

Fakt ist, durch energieeffiziente Prozesse sparen Sie als Unternehmer Geld. Jedoch ist die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen häufig ein langwieriger Prozess, der sich ohne die Beteiligung der Mitarbeiter weder umsetzen noch optimal nutzen lässt. Die Einbindung motivierter Mitarbeiter ist somit das tragende Element für ein gutes und erfolgreiches Energiemanagement.

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pbrNETZenergie als INDUCE Trainer ausgezeichnet!

pbrNETZenergie als INDUCE Trainer ausgezeichnet!

Tobias Peselmann, Geschäftsführer der pbrNETZenergie GmbH, ist einer der deutschen Trainer der INDUCE Methode.  Am Mittwoch, dem 27.05. überreichte ihm Sabine Höfel von der Food-Processing Initiative e.V. die offizielle Auszeichnung zum INDUCE Trainer.  Die Food-Processing Initiative ist als Partner im INDUCE Projekt der Ansprechpartner für Unternehmen und Berater rund um die Anwendung der INDUCE Methode.

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Große Resonanz der Unternehmen auf den 1. S3FOOD Call

Über 100 eingegangene Anträge zeigen, dass die Lebensmittelverarbeiter ihre digitale Umstellung einleiten

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Lebensmittelbranche aus ganz Europa haben großes Interesse an der Digitalisierung ihrer Produktion signalisiert. Insgesamt reichten sie 104 Anträge auf S3FOOD-Förderung rechtzeitig zum 14. Mai ein.  Die S3FOOD-Partner werden in dieser ersten Runde bis zu 1,8 Millionen Euro unter den erfolgreichen Bewerbern aufteilen.

Das waren mehr Anträge, als wir erwartet hatten“ räumt Norbert Reichl, Geschäftsführer des FPI e.V. ein. „Wir freuen uns aber sehr darüber, dass die Firmen S3FOOD nutzen möchten, um an ihren Ideen und Projekten arbeiten zu können!“

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Noch bis zum 14. Mai bewerben!

Bis zu 60.000 Euro für die Digitalisierung Ihrer Lebensmittelproduktion:
S3FOOD Förderprogramm
Noch bis zum 14. Mai können sich KMU bewerben!

Das EU Projekt fördert digitale Lösungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft mit bis zu 60.000 Euro zu 100%. Möglich sind verschiedene Voucher Typen: Gutscheine für die Erforschung, Validierung und Anwendung digitaler Lösungen.

Die erste Runde für die Voucher endet am 14. Mai.
Informationen zur Bewerbung und zum Projekt finden Sie HIER, unter s3food.eu oder direkt bei:

Norbert Reichl
+49 521 986400

Beate Kolkmann
+49 160 7452381

S3FOOD ist ein dreijähriges Projekt, das im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 der EU KMU bei der Entwicklung wirkungsvoller digitaler Lösungen für spezifische Herausforderungen unterstützt. Der FPI e.V. ist als deutscher Partner im Konsortium der Ansprechpartner für KMU aus Deutschland.

Intelligente Spezialisierung: ‚Smart Sensors 4 Agri-Food‘

Am 21. Februar trafen sich die Mitglieder der thematischen Partnerschaft für intelligente Spezialisierung „Smart Sensors 4 Agri-food“ im CTIC im Technologiepark von Gijón in Spanien. Neben dem Entwurf der Führungsstruktur der Partnerschaft stand vor allem der Arbeitsplan für die nahe Zukunft auf der Agenda. Darüber hinaus wurden die Vorsitzenden für die Partnerschaft gewählt.

18 Cluster und Forschungspartner aus 14 europäischen Regionen haben sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation des Agrar- und Lebensmittelsektors voranzutreiben und der Industrie den Zugang zu anwendbaren Lösungen zu erleichtern. Durch die Verbindung von Kompetenzen in ganz Europa werden die Partner sowie ihre Mitglieder ein besseres Verständnis für die Chancen, Herausforderungen und Anforderungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft an digitale Technologien gewinnen.

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20 glückliche Gesichter „INDUCE Train the Trainer workshop” war ein voller Erfolg!

Teilnehmer des „Train the Trainer workshop“ in Bielefeld

Drei Tage, 20 Stunden und 3 Hauptthemen  – diese Zahlen beschreiben den “INDUCE Train the Trainer workshop” an der IHK Ostwestfalen zu  Bielefeld.

Das Training startete am Mittwoch den 11. März. Am ersten Tag stand die Herausforderung der Implementierung der Änderungen der ISO50001:2018 auf der Agenda. Die folgenden Punkte wurden im Laufe des Tages erarbeitet:

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Wir bilden Sie weiter! VIDA online Trainings

VIDA bietet ein breites Spektrum an Trainings. Hier finden Sie ein Übersicht der online Kurse. Nutzen Sie die Gelegenheit und bilden Sie sich völlig unabhängig von Zeit und Raum, zu den folgenden Themen weiter. Ein Klick auf die Aufzeichnung genügt.

Alle Informationen, Unterlagen und die Aufzeichnungen sind in englischer Sprache.

Horizon Europe und EIC Pilotprogramme – 30. March 2020 10:00 MEZ

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