1,3 Millionen Euro für 28 KMU in 14 branchenübergreifenden Projekten

S3FOOD – Digitalisierung in der Lebensmittelherstellung
1,3 Millionen Euro für 28 KMU in 14 branchenübergreifenden Projekten

Datengesteuertes Fermentationsmanagement. Eierverarbeitung mit erweiterter Datenintegration. Echtzeitüberwachung der Verdunstung bei der Weinreifung. Dies sind nur drei Beispiele aus den 14 Projekten, die im Rahmen des paneuropäischen Projekts S3FOOD für den digitalen Übergang zur Industrie 4.0 gefördert werden.

Im Rahmen des zweiten S3FOOD-Gutscheinaufrufs wurden 14 innovative, von KMUs initiierte Projekte in ganz Europa ausgewählt. Diese Projekte erhalten Fördermittel, um innovative digitale Lösungen für konkrete Herausforderungen zu entwickeln und einzuführen, um so die Lebensmittelproduktion zu modernisieren und zu verbessern.

Die 14 branchenübergreifenden Kooperationsprojekte erhalten verschiedene Arten von Gutscheinen in Höhe von fast 1,3 Millionen Euro. Die Arten der Gutscheine variieren je nach Entwicklungsstadium des Projekts. Die Projekte im frühesten Stadium erhalten bis zu 15.000 Euro, während die größeren Kooperationsprojekte bis zu 180.000 Euro erhalten können.

Grenzüberschreitendes Ökosystem

Die Idee mit S3FOOD ist es, ein innovationsfreundliches, grenz- und branchenübergreifendes Ökosystem zu etablieren, um KMU beim Übergang zur Industrie 4.0 zu unterstützen. Unternehmen, die sich bei der Erfassung und Interpretation von Verarbeitungsdaten noch auf wenige interne Spezialisten verlassen, laufen Gefahr, wichtiges Wissen und Know-how zu verlieren. Durch den Einsatz von z. B. intelligenten Sensoren können sie alles in automatisierten Systemen sichern und nachhaltige Vorteile für ihr Geschäft erzielen sowie die Effizienz und Qualität der Produktionsverfahren verbessern“, sagt Norbert Reichl, Geschäftsführer der Food-Processing Initiative. Neben der Finanzierung gewährt die Teilnahme an S3FOOD den 14 Projekten auch Zugang zu Branchenexperten, Wissensaustausch, ein solides Netzwerk gleichgesinnter KMU und vieles mehr.

Eine Revolution

Die vierte industrielle Revolution – die digitale Revolution – ist in vollem Gange. Viele größere Unternehmen haben darauf bereits reagiert und ihre Prozesse automatisiert und digitalisiert. Dazu gehört auch, von der damit verbundenen Datengenerierung zu profitieren, die es ermöglicht, Verarbeitungsprobleme schneller zu erkennen und Möglichkeiten zur kontinuierlichen Verbesserung zu schaffen.

S3FOOD zielt auf die vielen KMUs in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Europa, die noch nicht die Partner und Mittel gefunden haben, um die gleiche Reise in Richtung Digitalisierung zu starten. 44 Projekte mit 51 einzelnen KMUs in ganz Europa werden bereits durch S3FOOD unterstützt und nun werden 14 neue Projekte in das Portfolio aufgenommen.

Wir sind zwar noch mitten im Projekt, aber wir können bereits erste Ergebnisse der ersten Projekte sehen, die die Fördergutscheine erhalten haben. Es ist faszinierend zu sehen, wie KMUs von der neuesten Technologie profitieren können, und wir freuen uns, weitere 14 Projekte bei S3FOOD und der Zukunft der Lebensmittelproduktion begrüßen zu können„, freut sich Norbert Reichl.

Über S3FOOD:

S3FOOD ist ein mit 5 Millionen Euro dotiertes Innosup Projekt im Rahmen von H2020, das darauf abzielt, die Einführung von intelligenten Sensorlösungen durch kleine und mittlere Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor zu fördern, um die Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit zu verbessern. S3FOOD startete im Mai 2019 und hat zwei Voucher-Aufrufe gestartet, bei denen sich KMU um Fördermittel für die Umsetzung innovativer digitaler Lösungen für konkrete Herausforderungen der Lebensmittelindustrie bewerben konnten.

Das S3FOOD-Konsortium besteht aus 13 Partnern aus ganz Europa:

Lesen Sie mehr über S3FOOD auf www.s3food.eu oder folgen Sie dem Projekt auf LinkedIn und twitter: @s3food_eu

S3FOOD wurde durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 824769-S3FOOD gefördert.

 

 

 

Kontakt:
Norbert Reichl
Fon: 0521 986400
Mail: Norbert.Reichl@foodprocessing.de

Beate Kolkmann
Fon: 0160 7452381
Mail: Beate.Kolkmann@foodprocessing.de