Zwischenbilanz OWL 4.0

Quelle „OstWestfalenLippe GmbH / Adamski“

Unter dem Motto „Wir gestalten unser Morgen“ hat sich OstWestfalenLippe vor drei Jahren unter der Koordination der OstWestfalenLippe GmbH mit dem Handlungskonzept OWL 4.0 auf den Weg gemacht, um die Potenziale der digitalen Transformation für Wirtschaft und Gesellschaft zu erschließen.

Nun stellten die OWL 4.0-Projekte am 14. März 2019 auf dem Forum „Digitale Zukunft gestalten“ in der Gerry Weber World ihre Ergebnisse vor, darunter auch der Food-Processing Initiative e.V. , der gemeinsam mit dem Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW (ILT) der Hochschule Lemgo im Projekt Lebensmittel 4.0 mit innovativen Konzepten und einer bedarfsorientierten Umsetzung die Unternehmen bei der Digitalisierung mit Blick auf Qualitätssicherung, Ressourceneffizienz, Rückverfolgbarkeit, Kleinserien wie auch Qualifizierung und Weiterbildung unterstützt.

Zwischenbilanz: Unternehmen aktiviert und Lösungen entwickelt

Mit der Initiative OWL 4.0 hat die Region in den vergangenen drei Jahren dafür bereits wichtige Grundlagen geschaffen. In zehn Projekten haben die Akteure konkrete Lösungen, Unterstützungsangebote und Handlungsempfehlungen entwickelt. Dabei geht es um die Bereiche Produktion, Geschäftsprozesse und die Arbeitswelt der Zukunft. Weitere Themen waren Gesundheitsversorgung und Lebensmitteltechnologie, Klimaschutz, Energie und Bauen sowie die Stärkung des ländlichen Raums.

Die Aktivitäten in den Projekten fanden eine große Resonanz bei Unternehmen, Multiplikatoren und Zivilgesellschaft. Mit Veranstaltungen und Unterstützungsangeboten wurden 8.000 Vertreter aus – insbesondere kleinen und mittleren – Unternehmen erreicht und zu eigenen Aktivitäten angestoßen. 180 Lösungen für Unternehmen wurden entwickelt. Dabei ging es beispielsweise um Assistenzsysteme in der Montage, digitale Strategien für Unternehmen, neue Formen des Arbeitens und der Energienutzung oder digitale Marktplätze in Dörfern. 50 Geschäftskonzepte für Unternehmensgründungen werden umgesetzt. Das Spektrum reicht von Robotik und additiver Fertigung über ein Stecksystem für mobile Häuser bis zum Diagnoseverfahren für Tumorerkrankungen.

12 Labore und Kompetenzzentren sind auf den Weg gebracht. Dazu gehören beispielsweise die Smart Food Forschungsfabrik in Lemgo, das Institut für Intelligente Energiesysteme an der FH Bielefeld oder das Startup-Excellence Center an der Universität Paderborn. 40 Aus- und Weiterbildungsangebote wurden ausgearbeitet. Themenfelder sind maschinelles Lernen und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, aber auch digitale Kompetenzen für Bürgerinnen und Bürger. In 21 Schaufenstern können Unternehmen und Multiplikatoren Anwendungsfelder der Digitalisierung in der Praxis erleben. Dabei geht es um selbstoptimierende Fertigung und neue Berufsbilder, um intelligente Lebensmittelüberwachung und Fassaden, um neue Formen des Lernens und der Pflege.

Weitere Informationen auf www.owl-morgen.de

Ansprechpartner Lebensmittel 4.0:
Food-Processing Initiative e.V.
Norbert Reichl
0521 986400
Norbert.Reichl@foodprocessing.de